08.11.2019
Sozialhund NOX

Einsatz von Präsenz- bzw. Schulbesuchshunden im Unterricht (hundegestützte Pädagogik)


Hunde als Helfer in sozialen Einrichtungen:

In vielen anderen Ländern sind Tiere in sozialen, pädagogischen und therapeutischen Einrichtungen, wie Schulen, Kindertagesstätten, therapeutischen Praxen oder Seniorenheimen bereits seit vielen Jahren gängige Praxis.

Auch in Deutschland findet man mittlerweile immer mehr Hunde als Helfer in sozialen Einrichtungen. Der Einsatz von Tieren in Gemeinschaftseinrichtungen wird immer häufiger auch wissenschaftlich untersucht und begleitet. Es steht fest, das Tiere einen großen Einfluss auf das Wohlergehen und die Entwicklung des Menschen habe.
Tiere sprechen uns Menschen ganzheitlich und leibsinnlich an. Sie haben einen großen Einfluss auf viele Bereiche des menschlichen Lernens.

Schule muss sich verändern - sie muss neue Wege gehen! Der Einsatz von Schul(begleit)hunden als pädagogische Helfer ist ein solcher Weg.

Durch den Einsatz eines Hundes in der Schule können bei den Kindern Lernprozesse im sozial-emotionalen Bereich, als auch die zwischen-menschliche Kommunikation und ihre Eigenständigkeit, sowie ihre motorischen Fähigkeiten und ihr Verantwortungsgefühl gefördert werden.

Hundegestützte Pädagogikmeint den Einsatz von speziell ausgebildeten Hunden im Unterricht, um die Lernatmosphäre, das Sozialverhalten und den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler nachhaltig zu verbessern.

Warum das gerade ein Hund besonders gut kann, ist vielen bestimmt schon bekannt: ein Hund bewertet nicht. Er nimmt die Kinder wie sie sind. Viel besser noch – häufig vermittelt er ein schönes Gefühl von Anerkennung, Vertrauen und Zuneigung. Er löst in uns Menschen den Wunsch nach Interaktion aus. Wir mögen sein Freund sein und etwas mit ihm machen. Dafür bringen vor allem Kinder eine hohe Motivation auf. Es fällt ihnen leichter, länger ruhig zu sitzen, sich zu konzentrieren, etwas Neues zu lernen oder mitzumachen.