23.02.2020
Weichser Haushalt 2020

Die Aufstellung des Haushaltsplanes (Planungsphase) gestaltet sich für das Haushaltsjahr 2020 schwieriger als gedacht. Gerade im Bereich des Einkommensteueranteils der Realsteuern sowie den sonstigen Ein­nahmen, wurden die zu erwartenden Ansätze (aus der Finanzplanung 2020-2022) nicht erreicht und mussten nach unten korrigiert werden. Aufgrund dieser fehlenden Einnahmen ist der Ausgabenbereich sehr schwierig abzubilden, da die Gemeinde über kein größeres Grund­vermögen (Rücklage) verfügt. Wesentliche Steigerungen im Ausgaben­bereich sind u. a.:

  • Kreisumlage (Erhöhung um ca. 233.000 €)
  • Fortführung Personalkosten (ca. 33.650 €)
  • EDV - Kosten aufgrund gesetzlicher Veränderungen (ca. 12.000 €)
  • Unterhalt von Gebäuden - Sanierungsma0nahmen (ca. 18.000 €)
  • Bereich Soziales und Jugend (ca. 36.000 €)

Lösungsansatz für die schwierige Haushaltslage

Für unseren Kämmerer Markus Weigl war es eine große Herausforderung einen Weg für die schwierige Haushalts­lage zu finden. Siehe Bericht der Dachauer Nachrichten "....gegen Vermögenshaushalt" vom 22./23.2.2020.

Entsprechende Steuererhöhungen blieben somit nicht aus, um Einnahmen zu generieren:

  • Grundsteuer A und B jeweils von 310 auf 340 v.H.
  • Gewerbesteuer von 320 auf 340 v.H.
  • Hundesteuer

Im folgenden Flow-Chart ist zu erkennen, dass diese Erhöhungen keine wesentliche Verbesserung der Haushaltslage bringen.

Der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer (48,13%), die Gewerbesteuer (11,53%) sowie die Schlüsselzuweisungen (14,41%) sind die drei größten Einnahmepositionen.

Die Konsequenz trotz Niedrigzinspolitik bedeutet "sparen". An eine Steigerung der Einnahmen ist derzeit nicht zu denken.

Siehe: Einnahmen der Gemeinde Weichs für 2020