Aktuelles
Die Aufstellung des Haushaltsplanes (Planungsphase) gestaltet sich für das Haushaltsjahr 2020 schwieriger als gedacht. Gerade im Bereich des Einkommensteueranteils der Realsteuern sowie den sonstigen Einnahmen, wurden die zu erwartenden Ansätze (aus der Finanzplanung 2020-2022) nicht erreicht und mussten nach unten korrigiert werden. Aufgrund dieser fehlenden Einnahmen ist der Ausgabenbereich sehr schwierig abzubilden, da die Gemeinde über kein größeres Grundvermögen (Rücklage) verfügt. Wesentliche Steigerungen im Ausgabenbereich sind u. a.:
- Kreisumlage (Erhöhung um ca. 233.000 €)
- Fortführung Personalkosten (ca. 33.650 €)
- EDV - Kosten aufgrund gesetzlicher Veränderungen (ca. 12.000 €)
- Unterhalt von Gebäuden - Sanierungsma0nahmen (ca. 18.000 €)
- Bereich Soziales und Jugend (ca. 36.000 €)
Lösungsansatz für die schwierige Haushaltslage
Für unseren Kämmerer Markus Weigl war es eine große Herausforderung einen Weg für die schwierige Haushaltslage zu finden. Siehe Bericht der Dachauer Nachrichten "....gegen Vermögenshaushalt" vom 22./23.2.2020.
Entsprechende Steuererhöhungen blieben somit nicht aus, um Einnahmen zu generieren:
- Grundsteuer A und B jeweils von 310 auf 340 v.H.
- Gewerbesteuer von 320 auf 340 v.H.
- Hundesteuer
Im folgenden Flow-Chart ist zu erkennen, dass diese Erhöhungen keine wesentliche Verbesserung der Haushaltslage bringen.
Der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer (48,13%), die Gewerbesteuer (11,53%) sowie die Schlüsselzuweisungen (14,41%) sind die drei größten Einnahmepositionen.
Die Konsequenz trotz Niedrigzinspolitik bedeutet "sparen". An eine Steigerung der Einnahmen ist derzeit nicht zu denken.